FAQ - Antworten auf häufig gestellten Fragen

Die Entscheidung für eine Fortbildung ist nicht einfach. Viele Fragen müssen im Vorfeld beantwortet werden: Welche Inhalte benötige ich für meine berufliche Zukunft? Wie kann ich Fortbildung und Beruf unter einen Hut bekommen? Wie kann meine Weiterbildung gefördert werden? Was sind meine Stärken, Kenntnisse und Fähigkeiten? Welche Fortbildung ist für mich am Besten geeignet? Wie funktioniert die Anmeldung? Welche Kosten fallen bei einer Fortbildung für mich an?

An dieser Stelle geben wir Ihnen Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen rund um das Bildungsangebot an der wisoak. Sie wollen offene Fragen lieber in einem persönlichen Gespräch klären? Dann hilft Ihnen unsere Beratung vor Ort gerne weiter.

Wenn Sie sich für einen Kurs online anmelden möchten, müssen Sie ihn zunächst in den Warenkorb legen, indem Sie innerhalb der Detaildarstellung eines Kurses unten auf den Button "Zum Warenkorb hinzufügen" klicken. Das kennen Sie eventuell schon von Online-Shopping-Portalen. Sie können also in Ruhe stöbern und sich mehrere Kurse in den Korb packen. Erst wenn Sie sich entschieden haben, gehen Sie auf den Warenkorb-Button und markieren anschließend diejenigen Kurse, die Sie wirklich belegen möchten. Die Buchung einschließlich der Online-Anmeldung erfolgt über den Button "Ausgewählte Veranstaltungen buchen". Nun haben Sie 3 Möglichkeiten der Online-Anmeldung:
a) Sie buchen ohne Registrierung
b) Sie registrieren sich, indem Sie ein Benutzerkonto anlegen
c) Sie haben sich früher schon registriert und loggen sich mit Ihrem Passwort in ihr Benutzerkonto ein.

Grundsätzlich können Sie jeden Kurs ohne Registrierung buchen. Dennoch benötigen wir bei jeder Online-Buchung eine Reihe von Angaben. Wenn Sie sich registrieren lassen, müssen Sie diese Angaben nur einmal machen. Falls Sie also häufiger Kurse bei der wisoak buchen, müssen Sie sich ab der zweiten Buchung nur noch bequem mit Ihrem Passwort anmelden. In Ihrem Benutzerkonto können Sie auch alle Kurse sehen, die sie vorher gebucht haben.

Grundsätzlich ist jeder Kurs, der auf der wisoak-Homepage erscheint, buchbar. Nun kann es aber sein, dass bei Kursen mit einer Teilnehmerobergrenze, zum Beispiel bei Kleingruppen, die Maximalzahl erreicht ist. Wir wissen aus Erfahrung, dass immer mal wieder Teilnehmer zurücktreten müssen. Wenn ein Kurs ausgebucht ist, erscheint unten anstelle des Buttons "Zum Warenkorb hinzufügen" der Button "Auf Warteliste buchen".

Na klar. Sie stehen ja am Anfang ihrer Berufslaufbahn und haben in punkto Gehalt noch Luft nach oben. Das heißt umgekehrt: Über haben Sie zurzeit eigentlich nichts. Um Ihnen trotzdem eine Anreiz zur liefern, gibt es eine Reihe von Fördermöglichkeiten, vom "Meister-Bafög" über den Bremer "Weiterbildungsscheck" bis hin zum "KammerCard-Rabatt". Wir haben sie auf einer eigenen Seite aufgelistet.


Selbstverständlich. Bitte wenden Sie sich in dieser Sache an den für die jeweilige Fortbildung verantwortlichen Bildungsmanager.

Unsere jahrzehntelange Erfahrung legt nahe: Präsenzveranstaltungen fördern den Lernerfolg. Teilnehmer an wisoak-Fortbildungen stehen während der gesamten Lernzeit in persönlichem Kontakt zu ihren Dozenten und Mitlernenden. Sie tauschen sich laufend über Inhalte und Erfahrungen aus. Der Präsenzunterricht wird ergämzt durch eine moderne Online-Plattform - die eacademy.


Die Arbeitnehmerkammer Bremen ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und nimmt die Gesamtinteressen der kammerzugehörigen Arbeitnehmer des Landes Bremen wahr. Sie hat den Auftrag, Bildungsmaßnahmen in der beruflichen, allgemeinen und politischen Bildung zu fördern und zu veranstalten. Ihre Bildungseinrichtung ist die Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer Bremen, kurz wisoak. Wenn Sie in Bremen oder Bremerhaven arbeiten, dann können Sie kostenlos Ihre KammerCard anfordern und von den zahlreichen Angeboten sowie Presinachlässe profitieren. Mitglieder der Arbeitnehmerkammer erhalten für Kursangebote, Seminare und Weiterbildungen der wisoak ermäßigte Preise und auf Wunsch eine kostenlose Weiterbildungsberatung. Weitere Informationen finden Sie hier.

Das Aufstiegsstipendium richtet sich an besonders begabte Berufstätige, die erstmal ein berufsbegleitendes oder ein Vollzeitstudium absolvieren möchten. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine Aufstiegsfortbildung mit der Note 1,9 und besser. Außerdem müssen die Kandidaten eine mindestens 2-jährige Berufspraxis nachweisen. Das Stipendium gibt es für berufsbegleitende und Vollzeitstudiengänge an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland. Studierende erhalten im Vollzeitstudium zurzeit monatlich 670 Euro + 80 Euro Büchergeld. Eltern können zusätzlich eine Betreuungspauschale beantragen. Wer sich für ein berufsbegleitendes Studium entscheidet, wird mit zurzeit 2000 Euro jährlich unterstützt. Die Förderung richtet sich nach der in der Studienordnung vorgesehenen Regelstudienzeit.

Ansprechpartner ist die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.sbb-stipendien.de.

Das Weiterbildungsstipendium richtet sich an begabte junge Fachkräfte. Personen unter 25 Jahren mit besonderer Leistung in Ausbildung und Beruf, etwa einem sehr guten Ausbildungsabschluss, können sich um das Stipendium bewerben. Gefördert werden anspruchsvolle Weiterbildungen, die in unterschiedlichen Bereichen stattfinden können. Über Aufstiegsfortbildungen wie Fachwirt oder Betriebswirt bis hin zu EDV-Kursen, Kommunikationsseminaren und Intensiv-Sprachkursen im Ausland. Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es die Förderung auch für ein berufsbegleitendes Studium. Insgesamt ist eine Förderung von bis zu 6000 Euro möglich. Die Kandidaten erhalten 3 Jahre lang Ausgaben bis zu 2000 Euro jährlich für den Lehrgang, Fahrten, Unterkunft und Arbeitsmittel erstattet. Einen Eigenanteil von 10% muss der Teilnehmende aber in jedem Fall tragen.

Ansprechpartner sind Handelskammern oder Handwerkskammern. Angehörige von Gesundheitsberufen bewerben sich bei der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.sbb-stipendien.de.

Arbeitnehmer, deren Betriebe ihren Sitz im Land Bremen haben, können für viele Veranstaltungen Bildungsurlaub bei Ihrem Vorgesetzten beantragen. Ihr Gehalt fließt in dieser Zeit weiter, die Kosten für die Weiterbildung trägt der Arbeitnehmer selbst. Infrage kommen nur Angebote, die im jeweiligen Bundesland als Bildungsurlaub anerkannt sind. Dem Arbeitnehmer stehen 10 Arbeitstage in zwei Kalemderjahren zu.  Bildungsurlaub müssen Arbeitnehmer spätestens 6 Wochen vorher bei Ihrem Arbeitgeber beantragen. Dem Antrag ist die Anerkennung des Kurses als Bildungsurlaub beizulegen. Diese Bestätigung bekommen Sie beim Weiterbildungsanbieter. Der Arbeitgeber kann den Antrag nur aus wichtigen betrieblichen Gründen ablehnen. Details über den Bildungsurlaub im Land Bremen finden Sie hier auf der Seite der Arbeitnehmerkammer. Eine Überischt zu weiteren Regelungen und Angeboten finden Sie unter www.iwwb.de/links/bildungsurlaub.

Hierbei handelt es sich um ein Förderprogramm der Bundesagentur für Arbeit. Das Kürzel WeGebAU steht für Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen. Gefördert werden Beschäftigte, die keinen Berufsabschluss haben oder seit mindestens 4 Jahren nicht mehr in ihrem erlernten Beruf arbeiten. Gefördert werden auch Arbeitnehmer in Betrieben mit weniger als 250 Mitarbeitern. Bei Arbeitnehmer von KMUs werden die Kosten für einen Kurs übernommen, der außerhalb des Unternehmens bei einem zugelassenen Bildungsanbieter stattfindet. Bei Geringqualifizierten wird auch anerkannt, wenn innerhalb des Unternehmens ein Berufsabschluss oder eine anschließende Teilqualifikation erlangt wird. Die Arbeitnehmer erhalten für die Weiterbidlung einen Bildungsgutschein. Die Arbeitsagentur trägt die Kosten anteilig oder komplett. Bei Beschäftigten unter 45 Jahren muss das Unternehmen anteilig, mindestens jedoch die Hälfte der Lehgangskosten übernehmen. Zusätzlich erhalten die Arbeitgeber abhängig vom Arbeitsausfall Lohnkostenzuschüsse.

Ansprechpartner sind die Arbeitsagenturen vor Ort. Weitere Informationen finden Sie unter www.arbeitsagentur.de.

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