Die K.un.St-Methode-Schlüsselkompetenzen als System

- Kunsthistoriker Detlef Stein und Maschinenbauprofessor Dr.-Ing.Muhlis Kenter
Schlüsselkompetenzen als System
Die „K.un.St.-Methode“ ist ein ganzheitliches Angebot für den Erwerb überfachlicher Schlüsselqualifikationen. Aspekte wie Kommunikation, Teamarbeit und andere Soft-Skills werden jenseits konventioneller Ansätze und außerhalb üblicher Lernumgebungen vermittelt;stattdessen tritt die Auseinandersetzung mit kreativen Bereichen wie z.B. zeitgenössischer Kunst oder Theaterarbeit an deren Stelle. Orte wie ein Künstleratelier oder eine Theaterbühne ersetzen den Seminarraum.
Die „K.un.St.- Methode“ ist eine aus sechs zusammenhängenden Modulen bestehende Weiterbildungsveranstaltung für jeweils 8 bis maximal 13 Teilnehmer. Die Module finden an unterschiedlichen Lernorten statt. Diese sind:
- Museum für Zeitgenössische Kunst,
- Musikstudio mit einem Jazz-Ensemble oder
- eine Theaterbühne,
Ziel ist, durch kontinuierlichen Orts-, Aufgaben- und Situationswechsel ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen, kreative Potenziale zu erschließen und durch die Befähigung zu Innovationen gleichermaßen einen Beitrag zur Empoyability der Teilnehmer wie zur Wertschöpfung des Unternehmens zu leisten.
Innovationsfähigkeit durch Irritation und Perspektivwechsel
Die Konfrontation mit entsprechenden fremden Situationen soll den Teilnehmern die Möglichkeit geben, jenseits von angelerntem Wissen und vertrauten Aufgabenstellungen ihre Wahrnehmungsfähigkeit zu schulen, unkonventionelle
Zugänge zu unbekannten Sachverhalten zu entwickeln und diese zu kommunizieren.
Die Methode ist eine ganzheitliche Maßnahme zur Personalentwicklung, die es den Teilnehmern auf kreative Art und Weise ermöglicht, Konfrontationen mit ungewohnten Settings und Herausforderungen zu bewältigen.
Für die Vermittlung überfachlicher Kompetenzen werden
irritierende, jenseits von Fachkulturen existierende Möglichkeiten aus dem kulturellen Kontext genutzt. An den unterschiedlichen Lernorten mit unterschiedlichen Kreativ-Disziplinen werden praktische Übungen durchgeführt und die Parallelen zum Berufsalltag gezogen.
Damit erwerben die Teilnehmer die zur Entwicklung von Innovationsfähigkeit zentralen Soft-Skills wie
- Teamfähigkeit,
- Kommunikation
- Rhetorik,
- Fragetechniken
- Körpersprache,
- schriftliche und mündliche Präsentation,
- systemisches Denken und
- Kreativität
auf eine unkonventionelle, ganzheitliche Art in mehreren Schritten (Modulen).


