Das Berufsbild

In der Logopädie werden Menschen mit Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- und Schluckstörungen behandelt. Die LogopädIn diagnostiziert diese Patienten, entwickelt einen Behandlungsplan, setzt diesen um und überprüft sowie dokumentiert die Ergebnisse.

Die Logopädln ist ein therapeutischer Beruf. Er beinhaltet, dass im Ausbildungsprozess unter Anleitung von LehrlogopädInnen praktisch in die Therapie eingeführt wird. Dazu ist ebenfalls die Vermittlung theoretischer Wissensbereiche aus den Feldern der Medizin, der psychosozialen Themenkreise und der Sprachwissenschaft notwendig. Diese Grundausbildung erfolgt in der Fachschule.

Logopädie braucht Wissenschaftlichkeit

Der Auftrag der Hochschule ist die angewandte Forschung: Sicher wiederholbare Diagnostik, überprüfbare Therapiemethoden und Mittel der Kontrolle von Therapieergebnissen werden im Hochschulbereich erforscht und im Rahmen von forschendem Lernen überprüft. Mit der Akademisierung verbreitern sich auch die Tätigkeitsfelder erheblich. Das Studium bereitet auf Führungspositionen vor, eröffnet Forschungstätigkeiten und zielt auf die Qualifizierung von Lehrkräften ab.

Jeder Abschluss ist berufsqualifizierend

Die Berufsaussichten sind für LogopädInnen sehr gut. Da jeder Abschluss berufsqualifizierend ist, diagnostizieren und therapieren bereits die AbsolventInnen der Fachschule eigenverantwortlich. Sie sind in der Lage, sich bei Interesse das anschließende Studium selbst zu finanzieren.


Selbsteinschätzung meiner Talente und Fähigkeiten in Bezug auf die Erfordernisse der Ausbildung Logopädie

Menschen verhalten sich unterschiedlich. Jede Person bevorzugt bestimmte persönliche Verhaltensmuster. Verschaffen Sie sich einen Eindruck darüber, welche Verhaltensweisen bei Ihnen ausgeprägt sind und ob dies zu Ihrem Berufswunsch „Logopädin/Logopäde“ passt.

In diesem PDF finden Sie einen Test zur Selbsteinschätzung.