Die Ausbildung zur/m Logopädin/en

An der Schule für Logopädie wird eine dreijährige Ausbildung zur/zum Logopädin/Logopäden angeboten, in der ineinandergreifend theoretische und praktische Kenntnisse (interne Ausbildungsambulanz) vermittelt werden.



Voraussetzungen für die Ausbildung zur LogopädIn gemäß Logopädenausbildungs- und Prüfungsordnung von 1980 und Praxis an der Schule für Logopädie Bremen sind:

    ein guter Realschulabschluss oder
    eine Hochschulzugangsberechtigung,
    günstig - nicht Voraussetzung -  ist a) berufliche Praxis oder b) ein Praktikum in einer sozialen Einrichtung.

Voraussetzungen für den zweiten Schritt zur Hochschule (3 Semester im Anschluss)

a) Hochschulzgangsberechtigung und Fachschulabschluss oder

b) Realschulabschluss, Fachschulabschluss

und alle ausgewiesenen Module and der Fachschule in Bremen bestanden.

Die Bremer Ausbildung umfaßt folgenden Organisationsrahmen:

Projektorientierter Unterricht, problemlösende Lernverfahren
mit einem für alle Hauptstörungsgebiete gefassten gemeinsamen Grundlagenverständnis für     Kommunikation und deren Störungsebenen


Plenumsunterricht, Teamteaching, Gruppenteilungen, Supervisionsgruppen, Einzelsupervisionen und Hospitationen in der Schule



Erlebnisorientierter Unterrricht, erfahrungsorientierter Unterricht, z.B. Theatertherapie, Musiktherapie, stimmlich sprecherische Selbsterfahrung


Einführung in wissenschaftliches Arbeiten. Umgang mit Wissenschaftspraxis in der Logopädie.
Nach Einführung der logopädischen Vorgehensweisen im Unterricht, Praxisausbildung am Patienten unter direkter Anleitung der Lehrlogopädinnen in der Schule und in den Klinika Mitte und Ost sowie in der Schule Auf den Heuen.
Praktika in Instituten und Praxen



Einleitung, Rahmendaten

An der Schule für Logopädie wird eine dreijährige Ausbildung zur/zum LogopädIn angeboten, in der ineinandergreifend theoretische und praktische Kenntnisse vermittelt werden.  Die diesbezüglichen Unterrichtsinhalte sind an dieser Schule in 30 Module eingeteilt worden und kompatibel zu den Modulen für ein Bachelorstudium nach der Grundausbildung mit der kooperierenden Hochschule Bremen.

Die Module für die Ausbildung im Überblick: PDF


Ausbildung - ein Prozess der problemlösenden Wissensaneignung

Die Ausbildung  zur LogopädIn beinhaltet die Aneignung von Interventionsmitteln zur Behandlung von Menschen mit Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- und Schluckstörungen.

Der Ausbildungs-/studienprozess umfasst u.a. Wissenserweiterungen im Bereich von Verhaltenswissenschaften, Kommunikations-wissenschaften, sprachsystematischem Grundlagenwissen, medizinischem Grundwissen und Gesundheitswissenschaften, rechtliche Grundlagen, wissenschaftlichem Arbeiten und Qualitätssicherung, sowie Eigenerfahrungen für die Entwicklung einer logopädisch/ therapeutischen Handlungskompetenz und Identifikation.

Im Zentrum der modularisierten Ausbildung steht die logopädische Handlungskompetenz. Über die Hälfte der Ausbildungszeit wird in die praktische Ausbildung geleitet. Dieser sehr intensive Ausbildungsrahmen umfasst die Einführung, schrittweise Übernahme und selbständige Durchführung von Therapie unter Anleitung von Lehrlogopädinnen in Form von Supervisionsgruppen und in Einzelsupervisionen. Im Studienangebot an der Hochschule (Semester 4, 5 und 6) nach der Grundausbildung werden wissenschaftliche Vorgehensweisen und metatheoretische Kenntnisse vertieft.

Ziel der Ausbildungssupervision ist die reflektierende Praktikerin und die Kompetenz zu kollegialer Supervision.

Nach der Grundausbildung kann die staatl. anerkannte Logopäd*in eigenverantwortlich tätig werden.

Abb.: Kreismodell für das duale Studium Logopädie
Abb.: Wissen über den Prozess, Wissen im Prozess
wisoak Logopädie Bremen Baum

Das Bild für die Sprachentwicklung

Grundausbildung und Möglichkeiten des Weiterstudiums

Erster Schritt: Sechs Semester Ausbildung an der Fachschule für Logopädie
Voraussetzung: Guter mittlerer Bildungsabschluss oder  Fachhochschulzugangsberechtigung
Abschluss: Staatl. anerkannte LogopädIn, Ziel: Eigenverantwortlich arbeitende reflektierende Praktikerin
Ort: Bremen, Wisoak Schule für Logopädie          
Schulkosten: siehe Kosten der Ausbildung

Ausblick

Zweiter Schritt: Drei Semester Studium an der Hochschule Bremen
(4., 5., 6. Semester, drei Semester Anerkennung der Grundausbildung
Voraussetzung: Mittlerer Bildungsabschluss oder Fachhochschulzugangsberechtigung und Fachschulabschluss
Abschluss: LogopädIn BSc. (Bachelor of Science)
Ort: Staatl. Hochschule Bremen, keine Studiengebühren
Dritter Schritt: Masterstudium nach Wahl (Gesundheit, Lehre, Forschung)
Abschluss: Logopädln MSc. (Master of Science)
Vierter Schritt: Promotion

Fort- und Weiterbildungen

Weiterhin bietet u.a. die wisoak Fort- und Weiterbildungen zur Spezialisierung in der Logopädie an (siehe entsprechender Button "Fort- und Weiterbildung").

Vermittlungsquote der Bremer AbsolventInnen

AbsolventInnen der Fachschule Bremen sind bisher  nach Abschluss der Ausbildung vollstänig auf dem Arbeitsmarkt vermittelt worden.
Zunehmend nehmen AbsolventInnen nach der Ausbildung eine Teilzeittätigkeit als Logopädin auf und schreiben sich ein in den dreisemestrigen Bachelorstudiengang Logopädie an der Hochschule Bremen.

Die Gestaltung des Auswahlverfahrens

Sie haben sich bei uns beworben und sind zum Bewerbungsgespräch eingeladen worden. Falls Sie bis dahin die Bewerbungsunterlagen und speziell das HNO-Attest, mit der Aussage, dass keine Erkrankungen im Bereich Hals, Nase und Ohr vorliegen, noch nicht zugeschickt haben, sollten Sie dies nun umgehend in die Wege leiten.

Der Zeitrahmen für die BewerberInnenauswahlgespräche umfasst am Vormittag oder Nachmittag ca. 2 bis 3 STunden. Der Rahmen gestaltet sich folgendermaßen:

Wir führen mit Ihnen Einzelgespräche und eine Stimm- und Sprechprüfung durch. Sie bekommen Zeit für die Darlegung einer  kurzen schriftlichen Arbeit (z.B. Vorstellen einer Fachzeitschrift). Bei Zusammenstellung einer Gruppe beobachten wir Sie im Rollenspiel. Dazwischen haben Sie die Möglichkeit zu Gesprächen mit aktuell Studierenden unserer Schule.

Wir möchten, dass Sie uns und unser Konzept kennenlernen, damit auch Sie sich ggf. bewusst für die Ausbildung an der Schule für Logopädie Bremen entscheiden.

Sie erhalten eine schriftliche Information, ob wir Ihnen einen Ausbildungsplatz anbieten können. Sobald die Finanzierung geklärt ist, erwarten wir von Ihnen die Mitteilung, ob auch Sie sich für uns entschieden haben.

Wir geben keine Begründungen für eine Entscheidung, informieren Sie jedoch darüber, ob wir bei Ihnen eine Sprach-, Sprech- oder Stimmstörung feststellten.

Das Auswahlverfahren kann nur subjektive Eindrücke sammeln. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen eine Zusage machen können, haben aber nur begrenzte Kapazitäten zur Verfügung. Eine Absage sagt nicht aus, dass Sie für den Beruf der LogopädIn nicht geeignet wären.


Hier können Sie den Kurzbewerbungsbogen im PDF-Format herunterladen.

Für die Anzeige und den Ausdruck benötigen Sie Adobe Acrobat Reader (jetzt downloaden). 

Der Träger der Schule kooperiert mit den Klinika Mitte und Ost, Kliniken der Gesundheit Nord (GENO) in Bremen. Die GENO befindet sich in Mitträgerschaft der Schule.  Die Gesamtkosten der Ausbildung umfassen die Ausbildung inklusive aller Lehrmittel  (einschließlich Büchergeld) und der Prüfung sowie die praktische therapeutische Ausbildung durch Lehrlogopädinnen in der Schule und den kooperierenden Einrichtungen.

Die GENO als Kooperatonspartner der Schule steht in Mitträgerschaft und finanziert einen Teil der Ausbildung. Der Anteil wird jährlich verhandelt. 2017 ist der Anteil der Geno erhöht und der Eigenanteil der Studierenden gesenkt worden. Für 2018 gibt es neue Verhandlungen. Das Ergeb nis wird voraussichtlich im Sommer 2018 zur Verfügung stehen.

Auskunft erteilt  Herr Norbert Gerwien unter der Tel. Nr. 0421-4499 748 oder unter der Emailadresse: n.gerwien(at)wisoak.de

Hinweis: Die Höhe der Ausbildungskosten bemisst sich u.a. daran, wie ein Schulträger die praktische Ausbildung - durch z.B. Ausbildungsambulanz in der Schule oder Integration der Schule in einem Krankenhaus - sicherstellen kann und diese durch festangestelltes dafür qualifiziertes Personal begleitet.

Die Schule nimmt sowohl sog. SelbstzahlerInnen als auch BewerberInnen über einen Bildungsgutschein der Arbeitsagentur (www.arbeitsagentur.de)  im Bereich Rehabilitation oder den Kostenträgern der Rentenversicherung auf. Auch über "Einzelfallentscheidungen" der Arbeitsagentur kann eine Kostenübernahme der Ausbildung erwirkt werden.

Dabei  beachten Sie bitte:

- Studierende der Schule sind bafögberechtigt. Die Bafögsätze sind 2009 erweitert und für Berufsausbildung angepasst worden. Informieren Sie sich bei Ihrem zuständigen Bafögamt oder über www.das-neue-bafoeg.de
- Verkürzungen der Ausbildung sind nach deutschem Recht nicht zulässig.
- Beratung über Finanzierungsmodelle für die dreijährige Ausbildung erhalten Sie bei den Auswahlgesprächen. Der Träger ist unter bestimmten Bedingungen bereit, die monatlichen Raten auf einen längeren Zeitraum als die Ausbildungszeit zu gewähren.
- Ausbildungs- und Studienfinanzierung sind auch über Stiftungen möglich. Informationen  dazu erhalten Sie unter www.stiftungen.org  oder www.begabtenfoerderung.de
- Bildungskredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (Kfw-Kredit, Erfragen bei Ihrem Kreditinstitut) unterstützen einkommensunabhängig bis zu 36 Monatsraten . Die Rückzahlung beginnt zwei Jahre nach Berufseinstieg. (Zur Zeit zahlt KFW nur für Studium an Fachhochschulen).
- Bildungskredit beantragen unter www.bildungskredit.de (Bundesverwaltungsamt). Hier werden zur Zeit ca 300,-- € monatlich vergeben, für zwei Jahre, als zinsgünstiger Ausbildungskredit ab dem 2. Ausbildungsjahr.

- Berücksichtung von Schulgeldzahlungen als Sonderausgaben:

-Seit 2009 können Schulgeldzahlungen zum Teil mit der Einkommenssteuer verrechnet werden, wodurch sich die Steuerbelastung (z.B. für die Eltern) erheblich reduziert.


Weiter Informationen zu finanziellen Hilfen:
Leitfaden "Weiterbildung finanzieren" der Stiftung Warentext (Stand August 2015) als pdf

Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Logopäden

Auszug aus der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Logopäden
(LogAPrO) vom 1. 0ktober 1980

Auf Grund des § 5 des Gesetzes über den Beruf des Logopäden vom 7. Mai 1980 (BGBI. I S. 529) wird mit Zustimmung des Bundesrates verordnet:

§ 1 Ausbildung

(1) Die dreijährige Ausbildung für Logopäden umfasst mindestens den in Anlage 1 aufgeführten theoretischen und praktischen Unterricht und die in Anlage 2 aufgeführte praktische Ausbildung.

(2) Der Auszubildende hat seine regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den nach Absatz 1 vorgeschriebenen Ausbildungsveranstaltungen durch eine Bescheinigung nach dem Muster der Anlage 3 nachzuweisen.

§ 2 Staatliche Prüfung

(1) Die staatliche Prüfung umfaßt einen schriftlichen, einen mündlichen und einen praktischen Teil.

(...)

§ 3 Prüfungsausschuß

(1) Bei jeder Schule wird ein Prüfungsausschuß gebildet, der aus folgenden Mitgliedern besteht:

einem Medizinalbeamten als Vorsitzenden,
einem Beauftragten der Schulverwaltung, wenn die Schule nach den Schulgesetzen eines Landes der staatlichen Aufsicht durch die Schulverwaltung untersteht,
folgenden Fachprüfern:
    a. einem an der Schule unterrichtenden Arzt,
    b. mindestens einem an der Schule unterrichtenden Logopäden,
    c. weiteren an der Schule tätigen Lehrkräften.

(...)

§ 4 Zulassung zur Prüfung

(1) Der Vorsitzende entscheidet auf Antrag des Prüflings über die Zulassung zur Prüfung und setzt die Prüfungstermine im Benehmen mit dem Leiter der Schule fest.

(2) Die Zulassung zur Prüfung wird erteilt, wenn folgende Nachweise vorliegen:

die Geburtsurkunde oder ein Auszug aus dem Familienbuch der Eltern, bei Verheirateten auch die Heiratsurkunde oder ein Auszug aus dem für die Ehe geführten Familienbuch,
die Bescheinigung nach § 1 Abs. 2 über die Teilnahme an den vorgeschriebenen Ausbildungsveranstaltungen,
eine Bescheinigung der Schule, dass die Ausbildung nicht über die in § 4 Abs. 3 des Gesetzes festgelegten Zeiten hinaus unterbrochen worden ist, und ein Nachweis über eine Ausbildung in Erster Hilfe, durch die in mindestens sechzehn Stunden durch theoretischen Unterricht und praktische Unterweisung gründliches Wissen und praktisches Können in Erster Hilfe vermittelt worden sind. Als ein solcher Nachweis gilt insbesondere eine Bescheinigung des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland e. V., des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfallhilfe oder des Malteser-Hilfsdienstes e. V. oder eine Bescheinigung eines Trägers der öffentlichen Verwaltung, insbesondere der Verwaltungen der Bundeswehr, des Bundesgrenzschutzes oder der Polizeien der Länder über die Teilnahme an einer Ausbildung in Erster Hilfe oder ein gleichwertiger Nachweis sowie ein Zeugnis oder eine Bescheinigung über eine Ausbildung, in deren Rahmen entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten in Erster Hilfe vermittelt worden sind.

(...)

§ 5 Schriftlicher Teil der Prüfung

(1) Der schriftliche Teil der Prüfung erstreckt sich auf folgende Fächer:
Logopädie,
Phoniatrie einschließlich Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde,
Audiologie und Pädaudiologie,
Neurologie und Psychiatrie,
Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde.

(...)

§ 6 Mündlicher Teil der Prüfung

(1) Der mündliche Teil der Prüfung erstreckt sich auf folgende Fächer:
Logopädie,
Phoniatrie einschließlich Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde,
Pädagogik und Sonderpädagogik,
Psychologie und klinische Psychologie,
Phonetik und Linguistik.

(...).

§ 7 Praktischer Teil der Prüfung

(1) Der praktische Teil der Prüfung erstreckt sich auf die angewandte Logopädie. Er umfaßt die folgenden Aufgaben:

Der Prüfling hat an einem Patienten oder einer Gruppe von solchen die Anamnese und den Befund zu erheben und einen Behandlungsplan mit den dazugehörigen Erörterungen und Begründungen unter Einbeziehung der sozialen, psychischen, beruflichen und familiären Situation aufzustellen. Der Patient oder eine Gruppe von solchen werden vom Prüfling bis zum praktischen Teil der Prüfung behandelt. Während des praktischen Teils der Prüfung hat der Prüfling eine Behandlung durchzuführen. Der Prüfling hat an einem ihm unbekannten Patienten oder einer Gruppe von solchen eine Behandlung durchzuführen. Das phoniatrisch-logopädische Krankenblatt ist ihm zwei Stunden vor der Prüfungsbehandlung zur Kenntnis zu geben.

(...).

§ 9 Benotung

Die schriftlichen Aufsichtsarbeiten sowie die Leistungen in der mündlichen und der praktischen Prüfung werden wie folgt benotet:

"sehr gut" (1), wenn die Leistung den Anforderungen in besonderem Maße entspricht,
"gut" (2), wenn die Leistung den Anforderungen voll entspricht,
"befriedigend" (3), wenn die Leistung im allgemeinen den Anforderungen entspricht,
"ausreichend" (4), wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im ganzen den Anforderungen noch entspricht,
"mangelhaft" (5), wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen läßt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können,
"ungenügend" (6), wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht und selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.

§ 10 Bestehen und Wiederholung der Prüfung

(1) Die Prüfung ist bestanden, wenn der schriftliche, der mündliche und der praktische Teil der Prüfung mit mindestens "ausreichend" benotet werden.

(2) Über die bestandene staatliche Prüfung wird ein Zeugnis nach dem Muster der Anlage 4 erteilt, auf dem die Prüfungsnoten einzutragen sind. Über das Nichtbestehen erhält der Prüfling vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses eine schriftliche Mitteilung, in der die Prüfungsnoten anzugeben sind.

(3) Jeder Teil der Prüfung kann zweimal wiederholt werden, wenn der Prüfling die Note "mangelhaft" oder "ungenügend" erhalten hat.

(4) Hat der Prüfling alle Teile der Prüfung zu wiederholen, so darf er zur Prüfung nur zugelassen werden, wenn er an einer weiteren Ausbildung teilgenommen hat, deren Dauer und Inhalt vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bestimmt werden. Die Wiederholungsprüfung muss spätestens zwölf Monate nach der letzten Prüfung abgeschlossen sein. Ausnahmen kann die zuständige Behörde in begründeten Fällen zulassen.

(...)

§ 15 Erlaubniserteilung

Liegen die Voraussetzungen des Gesetzes für die Erteilung der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung "Logopäde" vor, so stellt die zuständige Behörde die Erlaubnisurkunde nach dem Muster der Anlage 5 aus.

(...)

Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.

 

Bonn, den 1. Oktober 1980

Der Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit
Antje Huber