Voraussetzungen für die Zulassung gemäß § 7
Absätze 1 bis 7 der Wirtschaftsfachschulverordnung
vom 01. September 2014

(1) Voraussetzung für die Zulassung ist
1.   der Mittlere Bildungsabschluss,
2.   das Abschlusszeugnis der Berufsschule,
3.   der erfolgreiche Abschluss einer für die Zielsetzung der Fachrichtung
      einschlägigen Berufsausbildung und
4.   der Nachweis einer einschlägigen Berufstätigkeit von mindestens einem
      Jahr. Welche Berufe als einschlägig anzusehen sind, wird durch die
      Senatorin für Bildung und Wissenschaft bestimmt.

(2) Zugelassen wird auch, wer
1.   anstelle der Nachweise nach Absatz 1 Nummer 2 und 3 den
      erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung an einer
      Berufsfachschule für Assistenten (Wirtschaftsassistentin/
      Wirtschaftsassistent oder Mathematisch-technische/r
      Assistentin/Assistent mit dem Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaft) oder
2.   anstelle der Nachweise nach Absatz 1 Nummer 2 bis 4 eine einschlägige
      Berufstätigkeit von mindestens fünf Jahren nachweist.

(3) In der Teilzeitform kann den Bildungsgang auch besuchen, wer sich gleichzeitig in einer Berufsausbildung befindet. Der Fachschulunterricht muss mit dem Berufsschulunterricht sinnvoll verknüpft sein.

(4) In der Teilzeitform kann die nach Absatz 1 Nummer 4 erforderliche  Berufstätigkeit während der Ausbildung geleistet werden.

(5) Bewerberinnen und Bewerber, die den Bildungsgang zur Staatlich geprüften Betriebswirtin/ zum Staatlich geprüften Betriebswirt bereits mit Erfolg durchlaufen oder die Abschlussprüfung endgültig nicht bestanden haben, werden nicht zugelassen.

(6) In besonderen Fällen kann die Senatorin für Bildung und Wissenschaft auf Antrag der Schule eine Bewerberin oder einen Bewerber abweichend von der Forderung der Einschlägigkeit der Berufsausbildung und der Berufstätigkeit zulassen. Darüber hinaus sind Abweichungen von Absatz 1 Nummer 4 hinsichtlich der Dauer der Berufstätigkeit zulässig, wenn die Vorbildung der Bewerberin oder des Bewerbers erwarten lässt, dass sie oder er erfolgreich am Unterricht der Schule teilnehmen kann.

(7) Bewerberinnen und Bewerber nicht deutscher Herkunftssprache, die nicht über einen an einer deutschen Schule erworbenen berechtigenden Abschluss nach Absatz 1 Nummer 1 und 2 verfügen, müssen ausreichende deutsche und englische Sprachkenntnisse nachweisen. Dabei wird der Nachweis für die Zulassung im Fach Deutsch auf Niveau B2 und im Fach Englisch auf dem Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen erbracht.

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Bremen:
14. September 2017 um 18 Uhr

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