Ausbildungskonzept und Beschreibung der Ausbildungsstruktur bzw. der Kompetenzziele



Das Ausbildungskonzept ist modularisiert und kompetenzorientiert aufgebaut. Jedes Modul endet mit einer Prüfung (15 Module). In jedem Modul besteht die Möglichkeit, die Methoden über hohe Selbsterfahrungsanteile zu lernen. Insgesamt werden in der Ausbildung in weiten Teilen erfahrungs- und erlebnisorientierte Lernverfahren eingesetzt. 

Zentrale gemeinsame Leitlinie ist neben den motopädischen Schwerpunkten das biopsychosoziale Paradigma.  Das darin enthaltene Komponentenmodell stellt die Basis für die  Behandlungs- und Förderplanungen dar. 
 
Im ersten übergreifenden Lernbereich erarbeiten sich die Studierenden das Wissen und die Erfahrungen, die im motopädischen Kontext zu bestimmten Fragestellungen aufgerufen werden. Hoch gewichtet und Basis für das motopädische Grundverständnis sind dabei die Module „Kommunikation, themenzentrierte Selbsterfahrung und Beratung“ sowie „Praxis der Motopädie“.
 
Nach entsprechender theoretischer und praktischer Einführung in einen Arbeitsbereich lernen die Studierenden, Behandlungen und Fördermaßnahmen im Bereich Motopädie zielgerichtet zu diagnostizieren, zu planen, durchzuführen und zu evaluieren. Sie können die erlernten Fähigkeiten und  Fertigkeiten in ihrer Praxis gleich umsetzen und sind aufgefordert, dies zu reflektieren. Die Studierenden lernen dabei, die Moderationstechnik einzusetzen.

Im letzten Anteil der Ausbildung wird ein spezifisches Praxisprojekt nach Wahl entwickelt und eine Projektarbeit dazu geschrieben. Hier sollen die Studierenden nachweisen, dass sie Theorie und Praxis in einem von ihnen gewählten Thema verbinden können.  Dabei stehen die Lehrenden beratend zur Seite und gewährleisten, dass die Projekte realisierbar sind.
Insbesondere die Projektarbeit bietet die Chance dazu, dass die Studierenden ihre persönlichen Schwerpunkte setzen und ihre Expertise über die Präsentation auch an andere Mitstudierende weitergeben können.
 
Das übergeordnete Ausbildungsziel lautet:


Fachkraft im Bereich psychomotorischer Therapie sowie bewegungs- und kommunikationsbezogener Förderung und Beratung in verschiedenen Altersstufen und kulturellen Gruppen auf der Grundlage eines Basisberufes mindestens auf der Berufsfachschulebene.

Übergeordnete Kompetenzziele:
 

Die Absolventen sind in der Lage

-    motopädisches Handeln zu planen, durchzuführen, zu reflektieren und zu evaluieren
-    aufgrund ihres Theorie- und Praxisunterrichtes und insbesondere aufgrund von reflektierter Selbstwahrnehmung im Bereich Bewegung und Körperreaktionen ein differenziertes psychomotorisches und rhythmisches Bewegungsangebot zu ermöglichen
-    eine wertschätzende Haltung einzunehmen und den ihnen anvertrauten Personen ein individualisiertes, bedürfnis- und erlebnisorientiertes Lernangebot zu unterbreiten
-    beratende Funktionen und Gruppenleitungen gegenüber verschiedenen Personen und Personengruppen in verschiedenen Institutionen einzunehmen.

@wisoak Motopädie
@wisoak Motopädie

Bereichsleitung Therapie

Vera Wanetschka
BSc., M.A.

Beratung